Wichtige Technik für die Meeresschifffahrt

Global Positioning System (GPS-Empfänger) – Dieses System wurde ursprünglich für militärische Zwecke konzipiert und befindet sich im Besitz des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten und wird von diesem betrieben. 24 Satelliten sind in einem “Vogelkäfig” rund um den Globus angeordnet. Sie sind so positioniert, dass an jedem Ort auf der Erdoberfläche eine direkte Sichtverbindung zu mindestens 4 Satelliten hergestellt werden kann. Eine Ortsbestimmung wird durch genaue Messung der Entfernung zwischen einem Satelliten und dem GPS-Empfänger zu einem genauen Zeitpunkt vorgenommen. Da die genaue Position des Satelliten bekannt ist, ergeben diese Entfernungen Positionslinien, die von einem Mikroprozessor im GPS-Empfänger in Längen- und Breitengrade umgewandelt werden.

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Das Logbuch wird verwendet, um die Geschwindigkeit der Boote durch das Wasser zu messen. Ein Schaufelrad oder Flügelrad, das unterhalb der Wasserlinie montiert ist, wird durch die Wasserströmung gedreht. Dadurch werden elektrische Impulse erzeugt, die einem Mikroprozessor zugeführt werden, der sowohl die Geschwindigkeit als auch die zurückgelegte Entfernung anzeigt.

Wechselrichter – Auf den meisten Booten finden sich heute Haushaltsgeräte der einen oder anderen Art. Für die Unterhaltung an Bord gibt es Fernseher und Stereoanlagen. Mit der Popularität von Kartenplottern kommt der PC oder Laptop. Die Wartung erfordert oft den Einsatz von Elektrowerkzeugen. Tauchsafaris können mit einer Waschmaschine, Geschirrspülmaschine oder Mikrowelle ausgestattet sein. Sie können eine 12-, 24- oder 48-V-Versorgung aufnehmen und in eine stabile 110-V- oder 220-V-Wechselstromversorgung umwandeln.

Navtex lässt sich vielleicht am besten als ein ständig aktualisierter Telexdienst beschreiben, der Navigations- und Wetterinformationen innerhalb bestimmter Gebiete liefert. Ein an Bord befindlicher Empfänger, der auf 518 kHz, die weltweite Navtex-Frequenz, abgestimmt ist, druckt, wenn er eingeschaltet bleibt, die neuesten von einer lokalen Station gesendeten Nachrichten entweder aus oder zeigt sie an. Der Dienst ist bis zu 400 Meilen vor der Küste verfügbar.

Mit Radar kannst Du sehen, was sonst unsichtbar wäre. Sie bieten den größten Nutzen bei Nacht und bei Nebel oder Regen und sind besonders wertvoll in Küstennähe oder auf stark befahrenen Schifffahrtswegen. Sie bestehen aus einer Antenne und einem Display. Die Antenne sendet einen HF-Energiestrom aus, der von harten Gegenständen reflektiert wird. Wenn diese Energie zurückreflektiert wird, wird sie in ein Signal umgewandelt, das dem Benutzer angezeigt wird. Die Antenne dreht sich alle paar Sekunden, das Display berechnet kontinuierlich die Richtung der Antenne und so wird eine präzise Peilung zum Ziel berechnet. Die Zeit für die zu reflektierende Energie wird gemessen, und so wird auch die Entfernung des Ziels angezeigt.

Satellitentelefone bestehen aus einer Antenne, einem Modem und einem normalen Handapparat. Sie werden von einer Iridium-Batterie gespeist. Ihre Reichweite wird durch den Inmarsat Mini-M-Satelliten überall abgedeckt. Es können Sprache, Fax, E-Mail und Daten übertragen werden.

Satellitenfernsehen erfordert eine Antenne und natürlich einen Fernseher. Der Empfang ist innerhalb einer “Ausleuchtzone” möglich, die auf der EIRP (Effective Isotropic Radiated Power) eines Sendesatelliten basiert. Der EUTELSAT deckt zusammen mit den beiden ASTRA-Satelliten Europa ab. NILESAT und die beiden ARABSATs decken Afrika und den Nahen Osten ab. Eine gute Abdeckung ist auch in Nord-, Mittel- und Südamerika verfügbar.

SSB Radio hat eine Reichweite von mehreren tausend Meilen. Du benötigst eine FFC-Lizenz oder eine gleichwertige Lizenz in dem Land, in dem Du ihn betreiben willst. Der Stromverbrauch ist eine Überlegung wert. Für die Übertragung können bis zu 100 Watt erforderlich sein. SSB-Radio erfordert mehrere Geräte. Ein SSB-fähiger Transceiver, eine Antenne, diese muss 8 Meter lang sein, und in der Praxis verwenden die meisten Boote dazu ein Achterstag oder ein Wantenspray mit den erforderlichen Isolatoren. Ein auf das Sender-Empfänger-Modell abgestimmter Antennentuner. Wenn Du E-Mails versenden willst, benötigst Du außerdem ein Funkmodem und einen Computer.

VHF-Funk: Die zum Senden erforderliche Leistung ist minimal, alle Geräte können wahlweise mit 1 Watt oder 25 Watt senden, wobei nach Möglichkeit die geringere Leistung verwendet werden sollte. Im Gegensatz zu Telefonen, mit denen Du gleichzeitig sprechen und hören kannst, musst Du bei den meisten UKW-Geräten vor dem Sprechen eine Sendetaste drücken. Dies wird als Simplex bezeichnet. Es gibt auch Duplexgeräte, die jedoch wesentlich teurer sind. VHF-Funkwellen breiten sich in geraden Linien aus, daher sollte die Antenne so hoch wie möglich montiert werden, vorzugsweise am Mastkopf.



Autor: PP
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