Fette Flundern – Mit diesen Tipps kannst Du kapitale Plattfische überlisten

Eine Flunder ist ein interessanter Fisch mit flacher Körperform. Beide Augen befinden sich auf einer Seite des Kopfes. Der Fisch ist perfekt für das Leben am Gewässergrund angepasst und kommt vor allem in den Küstenregionen vor. Plattfische sind hervorragende Speisefische und deshalb suchen viele Angler die Nord- und Ostseeküste auf, um diesen urigen Fischen nachzustellen. Wie du kapitale Plattfische ans Band bekommst, erfährst du in diesem Beitrag.

Spots zum Plattfischangeln

Plattfische lassen sich sehr gut vom Ufer aus überlisten, deshalb sind sie auch beliebte Zielfische bei Brandungsanglern. Doch sie können auch vom Boot aus überlistet werden. Doch die Plattfische bevorzugen Gewässerbereiche die durch Wellenschlag oder Strömungen leicht getrübtes Wasser aufweisen. Tagsüber kommen die Fische oft in sehr flaches Wasser, deshalb sollte man beim Bootsangeln auch nicht zu weit in See stechen.

Ausrüstung

Zum Angeln kommen Ruten mit 100 bis 200 Gramm Wurfgewicht zum Einsatz, um die schweren Montagen über die Brandung hinaus zu befördern. Weiche Spitzen sind hierbei vorteilhaft, um die zärtlichen Bisse der Flundern gut erkennen zu können. Außerdem sollte man dem Fisch etwas Zeit geben, um den Köder vollständig aufzunehmen. Denn selbst das Maul kapitaler Flundern ist kaum größer als das einer mittleren Brasse.

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Montage und Technik

Flundern sind Raubfische, die am Boden auf ihre Beute lauern, um im rechten Moment mit wenigen Schwanzschlägen in die Höhe zu schnellen und die Beute zu packen. Deshalb lassen sie sich sehr gut mit aktiv geführten Montagen überlisten. Beim Brandungsangeln mit Wattwürmern, Fischfetzen und anderen Naturködern lohnt es sich daher auf das Krallenblei zu verzichten. Stattdessen kann mit einer etwas leichteren Montage aktiv nach den Fischen gesucht werden. Regelmäßiges Versetzen und neu Auswerfen des Köders ist sehr effektiv, um die Plattfische zu finden. Kunstköder können ebenfalls zum Angeln auf Plattfische eingesetzt werden, dabei kommt es vor allem auf eine langsame Köderführung mit kleinen schlanken Kunstködern an.

Köder

Wer richtig fette Flundern fangen möchte, sollte nicht den Fehler begehen einen allzu großen Köder an den Haken zu hängen. Plattfische besitzen eine kleine Maulspalte, die selbst bei großen Flundern nicht für einen dicken Brocken ausreicht. Deshalb sollte man eher kleine und vor allem schlanke Köder wählen. Lange schlanke Köder werden von den Flundern meist am Schwanz gepackt und zu Boden gerissen, um anschließend den gesamten Brocken zu verspeisen. Große Ködern erfordern dementsprechend viel Geduld beim Angeln und eine sensible Bisserkennung. Ein kleiner Haken ist ebenfalls erforderlich damit er vollständig aufgenommen werden kann und beim Anhieb gut im Fischmaul greift.

Fazit

Das Angeln auf Flundern ist eine spannende Herausforderung und meistens auch erfolgreich. Dabei lohnt es sich den Fischen aktiv nachzustellen, um die Ausbeute zu erhöhen. Die beste Zeit zum Angeln auf Flundern ist von Juni bis September. Ab Oktober wird es bereits schwieriger, denn mit sinkender Temperatur ziehen sich die Fische in tiefere Gefilde zurück und sind dann meist nur noch beim Bootsangeln zu erwischen. Im Winter sind die Fangaussichten, eher gering und von Februar bis April dauert die Schonzeit. Deshalb lohnt es sich das Plattenangeln vor allem im Sommer.



Autor: PP
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